Die Freiwillige Feuerwehr Niederbiel informiert  alle Gäste dieser Homepage, über alle Aktivitäten der Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr, der Ehren- und Altersabteilung sowie des Feuerwehrvereins.

*** nächste Übung findet am 30.Jan.2016 statt - Treffen um 09:00h am Gerätehaus - ***

Tag der offen Tür 2015

Mit einem Gottesdienst in der Fahrzeughalle begann der abwechslungsreiche Tag, dessen Auftakt der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Niederbiel, Frankjörn Pack, gestaltete. Den Worten des Gottesmannes folgte eine große Fahrzeug- und Geräteschau der 28-köpfigen Einsatzabteilung unter Leitung von Wehrführer Torsten Gernand.

Erstmals dabei war der neue Multifunktionsanhänger der Wehr, der mit Materialen für die Ölbekämpfung auf Gewässer ausgestattet ist. "In Kombination mit der auf einem weiteren Anhänger verladenen insgesamt 40 Meter langen Ölsperre wird die Effektivität bei Umwelteinsätzen, zum Beispiel auf der Lahn, wesentlich erhöht", betont Gernand.

Der oberste Niederbieler Brandschützer stellte neben einem Feuerwehrboot für die Einsätze auf stehenden und fließenden Gewässern auch das zum Niederbieler Fuhrpark gehörende Tragkraftspritzenfahrzeug, das Mannschaftstransportfahrzeug sowie einen Tragkraftspritzenanhänger vor.

Die Feuerwache 1 der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar hatte ein Wechselladerfahrzeug mit einem Abrollbehälter für 10 000 Liter Löschwasser dabei.

Nils Hinkel, Torsten Lindemann und Stefan Wichtermann von den Gießener Johannitern stellten einen Rettungswagen vor und standen den Fragen der Besucher zu dem im regulären Rettungsdienst eingebundenen Einsatzfahrzeug Rede und Antwort.

Der Nachwuchs stellte seine Schlagkraft unter Beweis.

Auch die siebenköpfige Jugendfeuerwehr unter Leitung von Jugendwart Klaus Welsch stellte an diesem Tag ihre Schlagkraft unter Beweis. Vor den Augen der Besucher demonstrierte sie, wie schnell man über einen Anhängerbrand Herr werden kann - "ohne sich selbst zu schädigen" wie Gernand hervorhob, der die Einsatzübung des Feuerwehrnachwuchses kommentierte.

Nach der gelungenen Vorführung hatte Welsch für zwei Jugendfeuerwehrangehörige noch eine Überraschung parat. Der Jugendwart überreichte Paul Guckelsberger und Tom-Erik Werner die Jugendflamme 1 der Deutschen Jugendfeuerwehr, die erste Auszeichnung nach erfolgreicher Demonstration des Leistungsstandes innerhalb der Jugendfeuerwehr.

Selbstverständlich hatten die Niederbieler Brandschützer auch für das leibliche Wohl der über 350 Besucher bestens vorgesorgt. Ob Gegrilltes oder das vielfältige Kuchenbuffet der Feuerwehrfrauen - für jeden Geschmack war die passende Gaumenfreude parat.

 

Wie verhalte ich mich im Notfall?

oder-Was muss ich machen, wenn ich wenn ich Hilfe benötige!!!

 

Erste Hilfe Ausbildung 2015

Am 24.01.2015 fand im Rahmen einer Feuerwehrübung eine erste Hilfe Ausbildung statt.

Diese führte unser Kamerad Peter Lippel durch.

Es war eine sehr interessante und lehrreiche Veranstaltung.

Vielen Dank an Peter Lippel.

Hier der Link zu den Bildern

 

 

Von der Handhabung eines solchen Geräts geht keine unmittelbare Gefahr aus, solange das Gerät nicht geöffnet oder beschädigt wird. Der radioaktive Stoff Radium befindet sich in gebundener Form im Inneren des Geräts. Typische Aktivitätsmengen liegen zwischen einigen 100 Kilo-becquerel und wenigen Megabecquerel (zum Vergleich: die Freigrenze für den strahlenschutz-rechtlich genehmigungsfreien Umgang mit Radium liegt bei 10 Kilobecquerel).

Ein „starker“ Radiumtrinkbecher mit 2 Megabecquerel Radium verursacht in einem Meter Abstand eine Strahlungsintensität (Dosisleistung) von 0,5 Mikrosievert pro Stunde (zum Vergleich: die durchschnittliche natürliche Strahlungsintensität in Deutschland liegt bei etwa 0,1 Mikrosievert pro Stunde). Der gesetzliche Grenzwert zum Schutz der Bevölkerung bei genehmigten Tätigkeiten beträgt 1000 Mikrosievert im Kalenderjahr. Dieser Wert würde rechnerisch erreicht, wenn sich eine Person mehr als 2000 Stunden permanent in einem Meter Abstand von diesem Radiumtrinkbecher aufhalten würde.

Radiumtrinkbecher können gefährlich werden, wenn sie durch mechanische Einwirkung zerstört werden (z.B. bei der Schrottverarbeitung). In diesem Fall kann es zu einer Freisetzung des im Gerät eingeschlossenen Radiums kommen. Wenn das freigesetzte Radium anschließend unbemerkt in den menschlichen Körper gelangt, z.B. durch das Einatmen von Stäuben oder die unbeabsichtigte Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt, kann es dort zu gesundheitlich relevanten Strahlenexpositionen und Dosiswerten kommen.

Wir müssen davon ausgehen, dass auch heute noch zahlreiche Radiumtrinkbecher in Umlauf sind. Die heutigen Eigentümer haben in der Regel keine Kenntnis vom radioaktiven Inhalt der Geräte und sind häufig durch Erbschaften, Dachbodenfunde, Flohmarkt- oder Ebaykäufe in den Besitz gekommen. Die Geräte werden meist als optisch und technisch werthaltige Objekte betrachtet und deshalb gerne aufgehoben. Immer wieder werden solche Geräte aber auch bei Recyclinganlagen und Schrottplätzen gefunden.

 

Herstellung und Inverkehrbringen derartiger Geräte sind heute verboten. Der Besitz eines Radiumtrinkbechers bedarf nach heutigen Regelungen einer strahlenschutzrechtlichen Genehmigung. Die Aufsichtsbehörden sind aus den genannten Gründen gehalten, solche Geräte bei Bekanntwerden sicherzustellen und der ordnungsgemäßen Entsorgung zuzuführen. In Hessen sind dafür zuständig die Regierungspräsidien und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie als Betreiberin der Landessammelstelle für radioaktive Abfälle. Sicherstellung und Entsorgung von Radiumtrinkbechern aus dem privaten Bereich sind in Hessen kostenfrei.

 

 

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Niederbiel haben einstimmig beschlossen, die Ehrenmitgliedschaft an Helmut Gernand und Bernd Mutz zu verleihen.

Noch in der Funktion des 2. Vorsitzenden blickte Christopher Hormel auf die Vereinsaktivitäten zurück. Gemeinsam wurden unter Anleitung der Stadtwerke die Hydranten einer Funktionsprüfung unterzogen.

Außerdem wurde der Feuerlöschteich gereinigt. Gemeinsam mit Revierförster Frank Bremer haben die Feuerwehrleute die Windwurffläche "Lochwiese" mit Erlen und Lärchen aufgeforstet. Geselliger Höhepunkt war der "Hessische Abend", an dem bei Gaumenfreuden aus der hessischen Küche gefeiert wurde. Hormels Dank ging an Irmtraud Lippert, unter deren Anleitung Backhausbrot entstand.

Über die Arbeit in der Einsatzabteilung berichtete Wehrführer und Noch-Vorsitzender Torsten Gernand. Die 25 Einsatzkräfte rückten im vergangenen Jahr zu 15 Einsätzen aus, darunter neben vier Bränden und drei technischen Hilfeleistungen auch ein Verkehrsunfall.

 

Geübt wurde an 21 Terminen. "Die Gerätschaften der Wehr sind dank der Gerätewarte Matthias Guckelsberger und Christopher Hormel in einem tadellosen Zustand, so dass selbst der Prüfdienst im vergangenen Jahr keine Mängel feststellen konnte", lobte Gernand.

 

Für die Einsatzkräfte hatte Bürgermeister Frank Inderthal eine frohe Botschaft, denn die Stadt Solms wird sich zur Hälfte an der Beschaffung eines neuen Kastenanhängers für die vorhandene Ölsperre und das Boot beteiligen, so dass die Investitionskosten von rund 3800 Euro je zur Hälfte vom Feuerwehrverein und von der Stadt getragen werden.

 

In der Jugendwehr erhielten laut Jugendwartes Klaus Welsch die acht Nachwuchsbrandschützer insgesamt 148 auf feuerwehrtechnische Ausbildung und allgemeine Jugendarbeit aufgeteilte Übungsstunden.

 

15 Einsätze im vergangenen Jahr

 

Des Weiteren war die Jugendfeuerwehr beim Kreiszeltlager am Aartalsee dabei, beteiligten sich an der Großübung der Solmser Jugendfeuerwehren in der Oberndorfer Feldgemarkung und sammelte zu Beginn des Jahres ausgediente Weihnachtsbäume ein.

 

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Versammlung, zu der auch Stadtbrandinspektor Steffen Hofmann (Oberbiel) und sein Stellvertreter Oliver Schweitzer (Oberndorf) gekommen waren, waren Neuwahlen der Vorstandsmannschaft für die kommenden fünf Jahre.

 

Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Christopher Hormel löst Torsten Gernand, der weiterhin das Amt des Wehrführers bekleiden wird, an der Spitze des Vereins ab. Neuer 2. Vorsitzender wurde Michael Weißmann. Neuer Schriftführer wurde Lars Werner. Sein Stellvertreter bleibt Lothar Mutz. Der bisherige Kassierer Bernd Mutz legte die Finanzen in die Hände von Matthias Guckelsberger und sein Stellvertreter Matthias Koob wurde ebenso in seinem Amt bestätigt wie die beiden Beisitzer Peter Neumann und Anke Schweitzer. Abschließend wurde Manfred Schneider zum Vertreter der Alters- und Ehrenabteilung gewählt.

 

Neben der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Helmut Gernand und Bernd Mutz, die beide seit Jahrzehnten für den Verein tätig sind, wurde Gunther Wittenberg für seine 40-jährige Zugehörigkeit mit der goldenen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Die Auszeichnung in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Torsten Gernand und Daniel Krause. Auch Uwe Hollreiser wurde für sein Engagement gedankt: Er versieht seit 30 Jahren seinen Dienst in der Niederbieler Einsatzabteilung.

 

Rauchmelder

Noch immer sterben bundesweit jährlich ca. 600 Menschen bei Haus- und Wohnungsbränden. Zwei Drittel dieser Brände entstehen nachts, wenn die Bewohner schlafen. Dabei sterben die Opfer nicht durch die Flammen, sondern an den Folgen einer Rauchvergiftung. Warum ist Brandrauch für Sie so gefährlich? Nicht die Flammen, sondern giftige Rauchgase sinddie häufigsten Todesursachen bei Bränden. Diese gefährlichen Gase bilden sich in der Brandentstehungsphase und breiten sich in der Wohnung so schnell aus, dass Sie innerhalb von Sekunden die Orientierung und das Bewusstsein verlieren können. Zur Flucht aus Ihrer Wohnung bleiben Ihnen im Brandfall nur wenige Minuten. Deshalb sind Rauchwarnmelder für eine frühzeitige Branderkennung unverzichtbar! Rauchwarnmelder verhindern keine Brände, aber sie erkennen Brandrauch und warnen Sie rechtzeitig mit mit einem lauten Signalton.  Wenn Sie noch keine Rauchwarnmelder in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus haben, gibt Ihnen das hier als Download zur Verfügung gestellte Faltblatt wichtige Informationen z.B. zum Kauf und zur richtigen Montage der Rauchwarnmelder.

In Hessen müssen alle Schlafräume und Flure mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sein!

Wichtige Infos zum Rauchmelder

 

 

 

 

 

Letzte Änderung am 26.08.2015